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Ende der 60er-Jahre war diese Aufgabe weitgehend abgeschlossen. Seit dieser Zeit widmete sich der Kunstdienst mehr und mehr der kunsthistorischen Vermittlungsarbeit durch Vorträge, Exkursionen und auch Kunstreisen – sehr bald im Rahmen der Evangelischen Akademie in Hamburg. Die Kunstreisen hatten eine hohe Anziehungskraft, aber besonders die Vortragsveranstaltungen waren integraler Bestandteil des Angebots der Akademie und sind es für den Kunstdienst bis heute geblieben. |
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Während bis zur Übernahme der Leitung des Kunstdienstes durch Pastor Alexander Röder eine eher aus kunsthistorischem Hintergrund und Blick gestaltete Arbeit das Leben des Kunstdienstes und damit auch das des Vereins der Freunde bestimmte, wird seither das Erscheinungsbild von einer wesentlich theologisch, auf die Verkündigung hin ausgerichteten inhaltlichen Arbeit geprägt. |
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Seit 1976 trat an die Stelle der ursprünglichen Kernaufgabe und ergänzend zur kunsthistorischen Vermittlungsarbeit ein neuer Schwerpunkt: Das Angebot von Ausstellungen graphischer Kunst für die Gemeinden. Diese Ausstellungen sollten aus eigenen Beständen gestaltet werden. |
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Diese Aufgabe, den Aufbau einer eigenen graphischen Sammlung, übernahm der gemeinnützige "Verein der Freunde", der den Kunstdienst seit seiner Gründung inhaltlich und finanziell begleitet und unterstützt hatte. Die Sammlung sollte Kunst nach 1900 bis heute umfassen, beginnend mit dem Expressionismus. Die mit großer Sensibilität für Qualität und Bedeutung zusammengetragene Sammlung stellt heute einen wertvollen Schatz und Fundus für die Tätigkeit des Kunstdienstes dar. |
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Bis 2001 wurde innerhalb von 25 Jahren eine Sammlung mit ca. 5.000 Blättern zusammengetragen, darunter ca. 1.000 künstlerisch wertvolle Plakate und eine großen Zahl von Mappenwerken zur Kunst vor 1900. Seither konnten vom Kunstdienst in enger Zusammenarbeit mit dem Verein insgesamt ca. 300 Ausstellungen thematisch vorbereitet und gestaltet werden – nicht nur innerhalb der Grenzen der Nordelbischen Kirche, sondern auch weit darüber hinaus – so zuletzt im Herbst 2005 in Dresden. |
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Die Sammlung, für die Nutzung durch den Kunstdienst angeschafft, ebenso wie die parallel dazu entstandene Kunstbibliothek mit ca. 7.000 Bänden und einer Diathek mit noch ca. 30.000 Dias als Arbeitsmaterial für Vorträge, wurden durch Mitgliedsbeiträge der Mitglieder des Vereins und vor allem aus deren Spenden., aber auch mit Hilfe der Nordelbischen Kirche finanziert. |
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